Es wird Zeit, tschüss zu sagen.

Die Sonne blinzelt am Morgen durch die Jalousien, Hinterhof-Geschirrklirren, Vogelgezwitscher, Flipflops schlurfen über den Fußweg, Straßencafégemurmel.
Diese Geräusche des Sommers werden mir fehlen. Doch nicht nur das. Sondern auch die langen Balkonabende im warmen Licht der Lichterketten, eine Fahrradtour zum See, Grillen mit Freunden und eine riesige rot leuchtende Wassermelone, die in null komma nix aufgegessen wurde. Die ersten warmen Tage, an denen man schon im Tshirt das Haus verlassen konnte und dachte, dieser Sommer dürfe nie vergehen.



Und dann sind sie auf einmal da. Die letzten Tage des Sommers, die ich auf Mauritius genießen durfte. Zu Hause angekommen überkommt mich Wehmut. Wenn ich jetzt am Abend vor die Tür gehe, fröstelt es mich, so dass ich den kuschlig warmen Cardigan aus dem Kleiderschrank suche. Während ich Urlaubsbilder sortiere, höre zum letzten Mal die "Sommer"-Playlist auf Spotify.









Sommer bedeutet für mich immer die unbeschwerte Zeit des Jahres. Alles scheint so viel einfacher. Leichter.
Und nun? Auf einmal beginnt da ein neues Kapitel und ich frage mich "Wie soll ich bloß den langen, dunklen Winter überstehen?"

Im Urlaub habe ich mich ganz bewusst vom Sommer verabschiedet. Ein letztes Mal in der Sonne gelegen, baden gewesen, einen Cocktail beim Sonnenuntergang getrunken.



Pläne wurden geschmiedet - kleine und große. Und wann umsetzen, wenn nicht jetzt, nach all dem Durchatmen und zur Ruhe kommen?!

Also dann, packen wir es an.

Danke, lieber Sommer, es war schön mit dir!
Ich freu´ mich auf nächstes Mal.